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Festakt zum 50-jährigen Bestehen des TSC Landau i.d. Pfalz
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02.10.2018 04:42
von Christine Reichenbach
Präsident des TSC Landau Olaf Paul (Foto: Christian Klamtt)

Festakt zum 50-jährigen Bestehen des TSC Landau i.d. Pfalz

Der TSC Landau hat mit einem Festakt im "Haus am Westbahnhof" in Landau sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Hierzu waren neben den Mitgliedern des Vereins auch Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport eingeladen.

Vereinspräsident Olaf Paul blickte zurück auf die vergangenen 50 Vereinsjahre. In seiner Rede wurde der Beginn des Vereins aufgegriffen. Zur Vereinsgründung, die auf Betreiben von Hermann und Bärbel Wienholt erfolgte, erschienen am 24.09.1968 35 tanzbegeisterte Personen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Wilhelm Jolie (inzwischen leider verstorben) gewählt. In der Presse erschien über die Clubgründung am nächsten Tag ein Bericht mit der Überschrift:

"Klein unser Häuflein - groß unser Mut." (Zitat aus der Antrittsrede des Vorsitzenden)

Jolie gab der Hoffnung Ausdruck, dass bald weitere Mitglieder den Club um Aufnahme ersuchen würden. Damit hat er voll ins Schwarze getroffen. Leider musste er den Vorsitz aus beruflichen Gründen schon ein Jahr später abgeben. Zum neuen Präsidenten wurde Hermann Wienholt gewählt. In der Festschrift sind alle bisherigen Präsidenten erwähnt.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch betonte die jeweils perfekt organisierten Turniere, Feste und Bälle des TSC Landau. Er war schon oft im Haus am Westbahnhof, doch heute hat er zum ersten Mal erlebt, dass der Veranstalter vor Beginn auf die Notausgänge hinweist. Er hob die breite Auswirkung des Vereins hervor, von der Jugend bis zu den Senioren, das gesellschaftliche sozialen Engagement und die Integration.

Dr. Thomas Gebhardt, Mitglied des Bundestages, eröffnete seine Grußworte mit einem Zitat:

"Die Kunst des Lebens besteht darin, im Regen zu tanzen, statt auf die Sonne zu warten."

Er betonte, dass Tanzen gerade in der heutigen Zeit der modernen Medien insbesondere für Kinder und Jugendliche besonders wertvoll ist und zwar in körperlicher und seelischer Hinsicht, denn Tanzen macht glücklich und gesund.

Auch Christine Schneider, Mitglied des Landtages, schloss sich ihren Vorrednern an. Sie zitierte einen Forscher, der gesagt hat, dass Tanzen und Rhythmus zum Menschen gehören so wie der aufrechte Gang. Tanzen ist Sport, Ritual, Kunstform und Therapie. Tänzer und Zuschauer werden vom Tanzen verzaubert und emotional angesprochen.

Dies konnten sogleich drei Turnier-Tanzpaare des TSC Landau unter Beweis stellen. Olaf Paul erklärte, um erfolgreich zu sein, müssen diese 3-6 mal pro Woche und am Wochenende trainieren. Trotz dieses zeitlichen Aufwandes bringen die Tänzer auch gute Schulnoten, denn in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Danach folgten die weiteren Grußworte von Christoph Ochs, Vorsitzender des Vorstands VR Bank Südpfalz eG und Andreas Grell, Abteilungsdirektor der Sparkasse SÜW, die sich bereit erklärten, bei der Suche nach einem Vereinshaus beratend zur Seite zu stehen, da dies jeweils zu ihrem Kerngeschäft zählt.

Nach einer weiteren Showtanzeinlage erwähnte der Vorsitzende der Stiftung Sportförderung, Peter Esmann, dass der TSC Landau die Stiftung mit aus der Taufe hob. Er ging auf die damalige, unruhige Zeit der Studentenbewegung und Bürgerbewegung ein, in der es keine Stabilität, aber bereits Tanzturniere gab. Die Tanzgarderobe waren damals Smoking und Tüllkleid.

Anschließend teilte Heinz Pernat den Gästen mit, dass der TSC Landau mit zu den größten und wichtigsten Vereinen im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz gehört. Außerdem ist er immer unter den Top 10 in Rheinland-Pfalz mit Landesmeister- und Vizelandesmeistertitel. Zudem ist er regelmäßiger Ausrichter der Landesmeisterschaft.

Mirko Bohnert, stellvertretender Sportkreisvorsitzender, hat mit seinen Grußworten die Ehrenurkunde des Sportbundes Rheinland-Pfalz überreicht.

Nach den Grußworten der Ehrengäste nahm der Präsident die Ehrung der beiden Gründungsmitglieder des Vereins, Elke Stalter und Heinz Stransky vor. Diese waren zur Gründung in den Verein eingetreten und ihm bis heute durch ihre Mitgliedschaft treu geblieben.

Im Anschluss an die herzlichen und sehr persönlichen Grußworte, Tanzdarbietungen und Ehrungen, nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, bei Fingerfood-Buffet und Sekt, ihre Kontakte zu pflegen und auszubauen.

 

Manuela Klonig

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