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23.01.2013
Kleine Chronik des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz e.V.

Chronik und Hall of Fame des

Landestanzsportverbandes Rheinland-Pfalz ( TRP )

Tanzsport in Rheinland-Pfalz

1963 bis 2014

In Rheinland Pfalz wird seit den 50 er Jahren sportlich aktiv getanzt.

Am 18.3.1964 schlossen sich die Vereine im Lande zu einem Landestanzsportverband Rheinland-Pfalz e.V. zusammen und traten dem Deutschen Tanzsportverband e.V. im Deutschen Sportbund als Landestanzsportverband bei.

Der Landesverband wurde im Landessportbund und in den 3 Sportbünden Rheinland-Rheinhessen und Pfalz als ordentliches Mitglied und Spitzenfachverband für Tanzen aufgenommen. Heute sind in Rheinland-Pfalz rund 160 Vereine, Abteilungen und Gruppen mit rund 17000 Einzelmitgliedern im Alter von 3 Jahren bis weit über 80 Jahren in der Kernsportdisziplin Standard-und lateinamerikanisches Tanzen sowie in 5 weiteren Fachtanzsportverbänden der verschiedenen Tanzsportarten und Disziplinen unter dem Dach des TRP organisiert.

Die ersten 25 Jahre TRP 1963 bis 1989

Heinz Kleinow, damaliger Präsident undspäterer Ehrenpräsident des TRPerinnert sich…

…als ich am o8.o9.84 - am 2o.Geburtstag des Saarländischen Landesverbandes für Tanzsport als Gratulant und Repräsentant des TRP auftrat, hatte man auch sagen können - soweit es sich um die beiden Fachverbände Saarländischer Landesverband für Tanzsport und den Tanzsportverband Rheinland-Pfalz handelt - der Erstgeborene gratuliert dem Zwillingsbruder. Die Sache ist nicht so kompliziert, wie es vielleicht im ersten Moment erscheinen mag; denn am Anfang gab es nur den Tanzsportverband Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. amtlich eingetragen am 6.7.1964 in Mainz. Die Zahl der Vereine im TSV - 1963 waren es vier (4!) Vereine und 238 Einzelmitglieder. Als ich 1968 zum 2.Vorsitzenden und Geschäftsführer des TSV gewählt wurde, kamen einige Probleme auf mich zu. Der TSV hatte bei Inkrafttreten der neuen Finanzordnung des DTV (5.3.67), und Senkung des Kopfbeitrages von 5o,oo DM auf 4o,oo DM pro Monat, keine Beiträge von seinen Mitgliedern verlangt. Im letzten Jahr waren die Anforderungen der Mitglieder jedoch immer größer und die finanzielle Lage des TSV immer schwieriger geworden, so daß sich der geschäftsführende Vorstand vor schier unlösbare finanzielle Aufgaben gestellt sah. Es musste also eine Sofortlösung gefunden werden. Mein Vorschlag: Alle Mitglieder des TSV sollten mit einer einmaligen, gestaffelten Umlage für das Jahr 1968, zur Kasse gebeten werden.Mein Argument war: Wenn die LTV1s zusätzlich die Hand aufhalten, sie doch nur Beiträge nehmen, die selten den Gegenwert einer einzigen Zigarette pro Tag und Person überschreiten.Verbände müssen führen, aber sie brauchen dazu auch die bescheidene finanzielle Unterstützung ihrer Mitglieder. Die Sache hat funktioniert. Vereine mit bis zu 50 Mitgliederzahlten 25,oo DM, über 50 Mitglieder zahlten 5o,oo DM. 18. 12. 1963 Gründungsverammlung als Arbeitsgemeinschaft: Tanzsportverband Rheinland-Pfalz-Saarland (TSV).Der Gedanke, auch das Saarland einzubeziehen kam von Dr. H. P. Volkert. (TS Volkert / TGC Redoute Koblenz). Der DTV hatte mit Rundschreiben v. 28.o5.63 seine Mitglieder aufgefordert, sich in Landesverbände zusammenzuschließen. Rheinland-Pfalz und das Saarland waren die letzten Bundesländer, die noch keinen LTV hatten. Seit meiner Mitarbeit im Tanzstudio Lala Führ, Mainz und dem TC Rot-Weiß (1956), habe ich mich für den DTV (damals: DATV/DPG) interessiert und besonders für die Tatsache, daß der DATV/DPG bereits am o2.o2.53 als außerordentliches Mitglied in den Deutschen Sportbund (DSB) aufgenommen worden war. Und ich wußte, daß der progressiv eingestellte Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen (TNW), als einer der ersten Landesverbände, bereits 1957 gegründet worden war.Die Gründungen der meisten übrigen Landesverbände erfolgte erst Anfang der 6oer Jahre.Das unkonventionelle Vorgehen des TNW in den 50er und 6oer Jahren hat mich immer fasziniert und war für mich Vorbild für mein Engagement im Tanzsport. 196o formierte ich den TC Rot-Weiß Mainz zum TC Rot-Weiß Casino Mainz e.V., wurde zum 1. Präsidenten dieses Clubs gewählt, und der Club wurde der erste eingetragene, rechtsfähige Verein beim DAT (Deutsches Amateur Turnieramt), der von einer Tanzschule unabhängig war und die Mitgliedschaft im Sportbund Rheinhessen besaß. Aber weiter beim 28.12.63 Drei Clubs hatten Delegierte entsandt: GTC Blau-Weiß Saarbrücken (TS Huyras), ATC Oranien Blau-Orange Diez (Herr Ramme), 1. TGO Redoute Koblenz (Herr Dr. Volkert, Herr Bleser). GTC Gelb-Schwarz Casino Frankenthal und GTC Rot-Weiß Kaiserslautern hatten sich durch die Delegierten des Redoute vertreten lassen. Vorläufiger Beauftragter der Arbeitsgemeinschaft wurde Dr. H. P. Volkert, Koblenz. 8. 3. 1964 1. Ausschußsitzung der Arbeitsgemeinschaft in Saarbrücken in den Räumen der Tanzschule Huyras mit der Gründung eines Tanzsportverbandes in Rheinland-Pfalz-Saarland. 1. Vorsitzender: Dr. H. P. Volkert, Koblenz, 2. Vorsitzender: Bodo Heeren, Kaiserslautern, (Gleichzeitig Geschäftsführer, Sport- und Jugendwart). 6. 7. 1964 Eintragung des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz-Saarland e .V. (TSV) in das Vereinsregister in Mainz, 14 AR 61/64.10. 4. 1965 Erste ordentliche Mitgliederversammlung des neugegründeten TSV, in Bad Kreuznach(Bahnhofsrestaurant). Ich war als Beobachter eingeladen, da ich durch meine aktive und erfolgreiche Arbeit im DAT den Leuten des DTV ein Dorn im Auge war. Es war eine denkwürdige Sitzung. Dr. Carl-Joachim Tietz, 1. Vorsitzender des TNW und Hermann Bolz, 2. Vorsitzender des TNW, die ursprünglich als Berater in der Versammlung auftreten sollten, wurden von Herrn Dr. Volkert von der Teilnahme ausgeschlossen.Schade, es wäre alles anders gekommen; denn beide Herren waren in SachenVerbands- und Vereinsarbeit sehr versiert und wollten Herrn Dr. Volkert zur Seite stehen. Deraber hatte seine ganz speziellen Vorstellungen, wie dieser TSV in Zukunft aussehen sollte. l . 5. 1966 Mitgliederversammlung in Lambrecht/Pfalz. Das Saarland hat inzwischen einen eigenenLTV ins Leben gerufen und wurde als solcher vom DTV anerkannt. Demzufolge mußte derauf das Saarland bezügliche Teil des Namens entfallen. In Lambrecht erfolgte entsprechende die Satzungsänderung in „Tanzsportverband Rheinland-Pfalz e.V.” 1. Vorsitzender: Dr. H. P. Volkert, Koblenz, 2. Vorsitzender: Gerhard Friedrich,Koblenz. 2. 7. 1967 Außerordentliche Mitgliederversammlung des TC Rot-Weiß Casino Mainz e.V. (mit Vertretern von Gastvereinen, die ebenfalls dem DAT angehörten).Neben dem DTV (Vertretung der Amateur-Tanzsportler) gab es in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahre 1968 auch noch eine andere Amateur-Organisation, die sich Deutsches Amateur-Turnieramt nannte und zum Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband ADTV gehörte. Daß dies keine glückliche Konstruktion war, brauche ich wohl nicht besonders zu betonen. Auch mein Club, der TC Rot-Weiß Casino Mainz gehörte zu dieser Zeit – zusammen mit vielen Tanzschultanzgruppen in Rheinland-Pfalz und zwei Gruppen aus anderen Bundesländern –diesem Deutschen Amateur-Turnieramt (DAT) an. Ich hatte aber immer die Idee, mich mit dem Rot-Weiß von den Profis zu trennen, wollte mich auch nicht unbedingt dem DTV anzuschließen. Die Gründe dafür waren: Das DAT - die sogenannte Amateur-Organisation der Profis - war nicht in der Lage, mit Amateuren umzugehen, wir waren nur Mittel zum Zweck (die ewigen Tanzschüler). Und der DTV, die eigentliche Vertretung der Amateure, hatte sich zu einem ,,Veransta1ter- Verband“ entwickelt, zu einem Verband der ,,oberen Zehntausend“, bei dem die Spitzenfunktionäre zumindest einen akademischen Grad oder aber eine gehobene politische Funktion innehaben mußten. Das gefiel nicht nur mir nicht, auch viele andere Tanzsportler dachten so wie ich, und so gründete ich mit noch gleichgesinnten Menschen den „Tanzsportverband Südwest e.V.” der ein Sammelbecken für alle unzufriedenen Tanzsportler - aus beiden Lagern des Tanzsports - sein sollte. Durch diese Aktivität verschaffte ich zunächst den DAT-Tanzgruppen , die Mitgliedschaft im jeweiligen Sportbund, was bei den DTV-Vereinen noch nicht in allen Bundesländern möglich war. Wir in Rheinland-Pfalz wurden so das Zünglein an der Waage, wenn es einmal um den Zusammenschluß von DAT und DTV kommen sollte. Der ADTV hat das sehr schnell erkannt und den Entschluß gefaßt, ein Trainingszentrum zu schaffen, das für Profis und Amateure offen sein sollte. Und das nicht in einem noblen Kur- oder Badeort, sondern in einem idyllischen Dorf installiert werden sollte. So wählte man den Ort ,,Enzklösterle” und ich habe noch als Mitglied im DAT - am 3.9.66 -hier (zusammen mit einigen Profis), meine Lizenz als Wertungsrichter und Turnierleiter erworben. Der Prüfungsausschuß bestand aus den Herren: Bill Irvine, England / Helmut Schäfer, Stuttgart und Alfred Bartels, Hamburg. Im Heft 15o April / Mai 1965 veröffentlichte die ,,Tanz-Illustrierte“ (Offizielles Blatt des ADTV) folgenden Artikel: „Aus den Verbänden - Jetzt auch Tanzsport- Verband Südwest TSW: Während in Bayern, wo sich der Ehrenpräsident des DTV, Dr. Fritz Neuroth, sehr für die Gründung eines Landestanzsportverbandes einsetzt, noch Vorbesprechungen im Gange sind, scheinen die Bestrebungen, die tanzsportlichen Belange in Rheinland- Pfalz zu ordnen, Fortschritte zu machen. In diesem Raum hat der Landesportbund insofern eine andere Struktur, als es - als Nachlaß der regionalen Neuordnung nach dem Kriege - dort drei Landessportbünde gibt. Diese stellen jedoch durch eine Arbeitsgemeinschaft, in der abwechselnd einer der drei Vorsitzenden die Spitze bildet, eine Gesamtvertretung im DSB sicher. Der bisher als Landestanzsport-Verband Rheinland-Pfalz konstituierte Aufbaurahmen für das Land unter der Führung von Dr. Volkert, (Koblenz) konnte, wie wir berichteten,die Anerkennung als Landesfachverband noch nicht erhalten. Kurz nach Redaktionsschluß (l0.4.65), kommt es zu einer erfreulichen Kontaktaufnahme zwischen dieser Gründungsgruppe und dem inzwischen gleichfalls neu konstituierten Tanzsport-Verband Südwest e.V. (TSW), die offenbar einer Satzungsangleichung dienen soll.Die Gründung des TSW erfolgte am 4.3.65.Die Satzung, die sich an die des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen eng anlehnt, wurde von der Gründungs-Versammlung einstimmig angenommen. Der Tanzclub Rot-Weiß Casino Mainz e.V. ist schon seit längerem Mitglied im Landessportbund Rheinhessen, und es ist zu hoffen,daß der Landes-Tanzsportverband Südwest nunmehr schnell anerkannter Fachverband imLandessportbund wird, zumal seine Satzung einem bewährten Sportbund-Modell entspricht.Der Tanzsport-Verband Südwest (TSW) fordert alle Clubs und tanzsporttreibenden Gruppen seines Bereiches auf, sich seinen Bestrebungen anzupassen, damit auchin Rheinland-Pfalz bald ein geschlossener, der dortigen Sport-Organisation entsprechender Fachverband in der Sportfamilie mitarbeiten kann.” Soweit die Veröffentlichung in „Tanz-Illustrierte” 1965. Sie können aus diesem Bericht erkennen, wie sehr sich die Profis auf meine Bestrebungen konzentriert hatten, in der Hoffnung, daß ich in ihrem Fahrwasser weiter schwimmen würde. Inzwischen hatte man sich natürlich um eineZusammenarbeit zwischen DAT und DTV bemüht. Aber der Tanzsportverband Südwest lag beiden Parteien schwer im Magen und keiner ahnte etwas von meinem Vorhaben, den DAT -zusammen mit den anderen Clubs und Tanzkreisen- zu verlassen; denn nur so konnte der Weg frei werden, das DAT aufzulösen und einen Vertrag zu schließen, der die Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren regeln konnte. So kam es zu dem Abkommen ADTVDTV, das am 24.8.1968 in Enzklösterle ratifiziert wurde. Eine Friedenstanne wurde gepflanzt. Sie steht noch heute vor der Festhalle. 2. 7. 1967 Wechsel vom DAT zum DTV - Der Verbandswechsel wurde einstimmig beschlossen. 12. 8. 1968 Das Deutsche Amateur-Turnieramt (DAT) wird in den DTV überführt. In Enzklösterle wird das ADTV/DTV-Abkommen unterzeichnet, das eine klare Trennung zwischen den Kompetenzen der Amateure und Profis vorsieht. 14. 3. 197o Verbandsrat des DTV 1970 in Mainz (Mainz-Hilton Hotel). 15. 3. 197o Rheingold-Halle und Kurfürstliches Schloß: Der damalige Präsident des DTV, WolfgangKühle, sagte bei seiner Begrüßungsrede im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des ,,Mainz-Hilton”: „1969 war ein Jahr des großartigen Aufbaus. Aber dieser Zuwachs kam insbesondere dadurch zustande, daß 1969 das im Vorjahre geschlossene Abkommen mit dem ADTV zum Tragen kam, und Tanzsportler, die im DAT vereinigt waren, im Jahre 1969 zu uns stießen.” Und der Tanzspiegel schrieb: „Der mehrfach ausgesprochene Dank für die hervorragende Organisationsarbeit in Mainz, sei auch hier wiederholt. Heinz Kleinow und seine Mannen (und wohl auch Damen), haben Großes geleistet 2. 3. 1971 Verbandsrat des DTV 1971 in Mainz (Mainz-Hilton) 3. 3. 1971 Rheingold-Halle: 5o Jahre Deutscher Tanzsportverband (DTV) - Deutsche Meisterschaft Latein – Vorstellung des Deutschen Tanzsportabzeichen (DTSA)als Leistungsabzeichen des DTV beim World- Cup, Mainz, Rheingold-Halle.(TSV - 17 Vereine / 1196 Einzelmitglieder) Der DTV war von der Ausrichtung und Gestaltung des Verbandsrates 1970 in Mainz so angetan, daß die Mitglieder den Wunsch äußerten, den Verbandstag 1971 wieder nach Mainz zu vergeben. Unsere Mitarbeit im HAS des DTV wird allerseits anerkannt. In diesem Jahr sind zwei rheinland-pfälzische Tanzsportvereine damit beauftragt worden, Deutsche Meisterschaften des DTV auszurichten.2o. 10. 19842o Jahre Tanzsportverband Rheinland-Pfalz e.V. Mannschaftsturnier rheinland-pfälzischerTanzsportclubs in den Standardtänzen. In Grünstadt, Stadthalle. 7 Mannschaften amStart.Der Tanzsportverband Rheinland-Pfalz TRP feiert seinen 2o. Geburtstag im „Fürst-Bismarck-Saal” der Sektkellerei C.A. Kupferberg & Co in Mainz. Der 1. Vorsitzende - Heinz Kleinow – begrüßte zahlreiche Ehrengäste von Politik und Sport sowie viele Vertreter der 4o Mitgliedsvereine. Mit Stolz verwies er auf die Entwicklung desTanzes von einer verschmähten „grauen Maus” zum echten Breiten- und Leistungssport. Die Tanzsportvereine unseres Landes sind inzwischen voll integrierte Mitglieder des Landessportbundes. Der Dank von Herrn Kleinow galt allen Mitarbeitern, die geholfen haben, dieses gesteckte Ziel zu erreichen. Die Laudatio hielt Frau Ingrid Mickler-Becker, als Vertreterin des LSB Rheinland-Pfalz. Sie sprach den Tänzern Perfektion der Ästhetik zu und bezeichnete sie als „Sportler des Lächelns” was gerade im Jahr der Olympischen Spiele wohltuend vermerkt werden sollte, wenn man sich an die schmerzverzerrten Gesichtermancher Olympioniken erinnert. Sie verfolgte nochmals die Entstehung und Entwicklung des Verbandes, der heute 3400 Einzelmitglieder umfaßt. In Vertretung der Stadt Mainz überreichte Kongressdirektor Karl-Albert Winkler eine Gutenberg- Bibelseite mit Widmung von OB Jockel Fuchs und zeigte sich erfreut, daß gerade Mainz als Tanzsport-Mekka in Rheinland-Pfalz gilt, wenn auch mehr von Seiten der Tanzlehrer (Intako und 2 DTV-Verbandstage). Abschließend würdigte Günter Meinen, Bremen, Präsident des Deutschen Tanzsportverbandes, die Verdienste des Verbandes und dankte Heinz Kleinow und seiner Mannschaft für die ausgezeichnete Arbeit. Er vermerkte, daß dieser kleine Landesverband immerhin schon fünf Deutsche Meisterschaften ausgerichtet hatte. Er überreichte den Ehrenteller des DTV. Dieter Martin als Vertreter des LSB zeichnete die Vorstandsmitglieder Heinz Thomas (Schatzmeister) und Harro Funke (Sportwart) mit der silbernen Ehrennadel des LSB aus. TRP-Verbandstag - ZDF Mainz-Lerchenberg,Sendezentrum, Konferenzzone im Casino-Gebäude (es ist erforderlich, einen Personalausweis mit sich zu führen). Waltraud Koch wird Beauftragte „Frau im Sport” im TRP. August - Oktober 1986 1. Lehrgang für „Nebenberufliche Übungsleiter Freizeit-Breitensport TANZEN” in der Bundesrepublik, geplant und durchgeführt vom Tanzsportverband Rheinland-Pfalz. (Mit 34 Teilnehmern) 3. Lehrgang, jetzt mit neuem Namen: „Fachübungsleiter- Breitensport-TANZEN” (25 Teilnehmer)und mit neuem Programm sowie Einbindung der l0 Tänze / Grundlage: Figurenkatalog des DTSA, Leistungsstufe 1. Auslöser war die „Freizeit-Breitensport-Fibel”, die ich nach endlosem Gerede und Verhandeln im HAS des DTV, konzipieren und schreiben durfte. Damit wurde der Grundstock gelegt, die l0 Tänze unseres Tanzsport-Programms in Form einer entsprechenden Tanzsportanimation weitervermitteln zu können und zudürfen. 11. 3. 1989 Festakt 25 JahreTa n z s p o r t v e r b a n d Rheinland-Pfalz e.V. im „Fürst-Bismark-Saal“der Sektkellerei Kupferberg, Mainz. 12. 3. 1989 TRP-Verbandstag25 Jahre Tanzsportverband Rheinland-Pfalz –in St. Martin - der Verbandstag steht ganz im Mittelpunkt des von Heinz Kleinow langfristig vorbereiteten Amtswechsels im Amte des Präsidenten. Holger Liebsch, Kirchheimbolanden, wird einstimmig, ohne Gegenstimmen, zum neuen Präsidenten gewählt. Gleichzeitig wurde Heinz Kleinow zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten des TRP berufen. Auch der Amtswechsel in der Funktion des Schatzmeisters von Heinz Thomas zu Helmut Schneider, Idar-Oberstein, wurde durch den Verbandstag vollzogen. 18. - 24. 11. 1990 „Tanzsportferien in Oberjoch” im Landesportbund-Haus „Rheinland-Pfalz”. Am 27. 8. 1990 habe ich den Auftrag, in Vertretungdes erkrankten Peter Theuner, übernommen, eine solche Veranstaltung zu organisierenund eine reibungslose Durchführung zu garantieren. Bedingung: Dem Verband durften dadurch keineKosten entstehen.

Die Gründerzeit… ( 1963 bis 1989 )

Harro Funke, erster Landessportwart des TRP und späteres Ehrenmitglied erinnert sich...

Nach den mir vorliegenden Unterlagen begann der Tanzsport der Nachkriegsjahre in Zusammenarbeit mit den Tanzschulen. Die ersten Turniere wurden vom DAT (Deutsches Amateur Turnieramt) veranstaltet. In den folgenden Jahren gingen die Tanzsportaktivitäten in die DTV-Clubs über. In den 60er Jahren wurden Turniere in Kombination von DAT/DTV durchgeführt. Unterlagen über den Tanzsport in Rheinland-Pfalz liegen mir erst ab 1964 vor.In diesem Jahr wurde Tanzsportverband Rheinland-Pfalz-Saar gegründet. Nach dem Ausscheiden des Saarlandes im Jahr 1966 erfolgte die Eintragung des TanzsportverbandesRheinland-Pfalz e.V. in das Vereinsregister beim Amtsgericht Mainz. Die tanzsportlichen Aktiviäten beschränkten sich in dieser Zeit vorwiegend auf 5 Städte. InFrankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier wurden Tanzturniere veranstaltet.1968 wurde ich zum Sportwart des TSV gewählt. 11 Clubs mit 32 Paaren waren zu diesem Zeitpunkt aktiv am Tanzsport beteiligt. In diesem Jahr wurde die erste Landesmeisterschaft des TSV durchgeführt. Wegen der geringen Anzahl von Paaren in den einzelnen Klassen wurde diese Landesmeisterschaft offen für alle Klassen durchgeführt. Ausrichter der ersten LM war der TC Rot Weiss Casino Mainz. Damit wir auch verbandseigene Wertungsrichter einsetzen konnten, habe ich mit 4 weiteren Clubkamaraden an einer Wertungsrichterausbildung in Frankfurt teilgenommen. Nach bestandener Prüfung waren wir die ersten Amateurwertungsrichter des TSV. Im DTV wurden jetzt auch für die unteren Klassen lateinamerikanische Tänze in das Turnierprogramm aufgenommen. 1970 erlebte ich die erste umfangreiche Änderung der Turnier und Sportordnung (TSO). 1971 konnte dann erstmals eine Landesmeisterschaft für Standard- und Latein-, sowie für Seniorenpaare getrennt durchgeführt werden. Zwei Jahre später konnte der nächste Schritt folgen. Die Zahl der Turnierpaare war soweit angewachsen, daß die Landesmeisterschaften für Junioren- und Senioren getrennt und ineinzelne Klassen aufgeteilt werden konnte. Aufgrund einer guten Zusammenarbeit mit den A-Trainern Ursula und Werner Thiele, sowie mit Ulla Kullik, wurde eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung von Paaren, ÜL und Trainern möglich. Einige TRP-Paare hatten ihre Leistung soweit gesteigert, daß sie an Deutschen Meisterschaften teilnehmen konnten. Die Zahl der aktiv am Tanzsport teilnehmenden Vereinen war 1978 auf 14 angestiegen unddie Zahl der Turnierpaare war auf 167 angewachsen. Um einen optimalen Einsatz der Wertungsrichter zu ermöglichen, wurde der zentrale Wertungsrichtereinsatz in den LTV eingeführt. 1984 wurde die TSO erneut überarbeitet und aktualisiert.Im Laufe der Jahre wurden zahlreichte Strukturänderungen eingeführt, so z.B. die E-Klasse,Ranglistenturniere und Deutschlandpokal- Turniere für Senioren. Man sollte seine Funktion niemals zur Selbstdarstellung benutzen, sondern sich immer bemühen, Wegbereiter für Andere zu sein. Rückblickend auf meine Tätigkeit im DTV / SAS kann ich feststellen, daß dort richtungsweisende Entscheidungen, aber auch Fehlentscheidungen getroffen wurden. Mancher Beschluß wurde nur zum Vorteil einzelner Gruppen, oder sogar einzelner Paare getroffen. In der relativ langen Zeit als Sportwart habe ich auch einige Male an Rücktritt gedacht, jedoch waren diese Gedanken immer am stärksten, wenn ich den Eindruck hatte, daß Paare oder Funktionäre die notwendigen Regeln nicht einhalten wollten oder konnten. Als Wertungsrichter habe ich viel gelernt, sowohl tanzsportlich als auch gesellschaftlich. Bei meinen Einsätzen an der Fläche war ich immer bemüht ein vertretbares Ergebnis abzuliefern.Für mich gab es in den zurückliegenden Jahren viel erfreuliche,aber auch enttäuschende Erlebnisse, jedoch möchte ich keine Zeit aus der Erinnerung streichen. Manche Funktionäre habe ich kommen und auch wieder gehen gesehen, aber ich habe auch gute Freunde (männliche und weibliche) gefunden. „Es recht zu machen jedermann,ist eine Kunst die niemand kann.“ Dieser Grundsatz hat mir, bei allen Handlungen die ich als Sportwart getätigt habe, geholfen, meine Entscheidungen zu treffen. Nicht ohne Bedenken einiger LTV wurde vom SAS die Einführung von Gebietsmeisterschaften beschlossen. In Rheinland-Pfalz wurden Deutsche-, Europa- und Weltmeisterschaften ausgerichtet. Mit Beginn des Wettkampfjahres 1999 tritt die neue Wettkampf- und Meisterschaftsstruktur im DTV in Kraft. Die Allgemeine Entwicklung im TRP kann als zufriedenstellende bewertet werden. Nachdenklich muß uns jedoch der Rückgang an aktiven Tanzsportlern von der Jugend bis zu den Senioren machen. Bedenklich stimmt mich die allgemeine Entwicklung. Man muß den Eindruck gewinnen, daß die Kommerzialisierung bei den Paaren, aber auch bei den Funktionären immer mehr in Vordergrund rückt, es fehlt vielen die sportliche Einstellung. Nur der persönliche Erfolg zählt. Einigen Paaren ist nicht bewußt, daß sie auch eine Vorbildfunktion haben. Für die Allgemeine Entwicklung des Tanzsportes sollten wir uns andere Sportarten als Beispiel nehmen. Eine Strukturänderung der Ranglisten sollte überdacht werden. Im Tanzsport muß der Leistungsvergleich für alle, auch für Spitzenpaare, in den Vordergrund treten.

Der Aufbruch 1989 – 2014

Holger Liebsch, TRP Präsident ab 1989 erinnert sich…

Als ich am 12. März 1989 zum 25. Geburtstag des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz den Stab im Amt des Präsidenten dieses Verbandes von Heinz Kleinow, unserem späteren Ehrenpräsidenten übernahm, ahnte ich nicht, dass sich dieses übernommene Ehrenamt zu einem Fulltimejob entwickeln werde. Hatte mir doch Heinz Kleinow im Herbst 1988, anläßlich eines Besuches bei uns im Club (TSG Grün-Weiß Kirchheimbolanden) erklärt, dass der Tanzsportverband Rheinland- Pfalz aus damals knapp 60 Vereinen und Abteilungen oder Clubs bestünde. Ein kleines überschaubares Präsidium (Vorstand) würde die Geschicke des Verbandes in 3 - 4 Sitzungen pro Jahr lenken. Es würde genügen, wenn ich bei der einen oder anderen überregionalen Veranstaltungen den Verband repräsentieren könne. In seiner ihm eigenen Art überredete er mich, nach einer mehr als 2o jährigen politischen, berufspolitischen- und sozialpolitischen Tätigkeit in Kommunal-, Landes- und Bundesebene, diese aufzugeben und als sein Nachfolger im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz anzutreten. Waltraut Koch, die Lebenspartnerin von Heinz Kleinow, vermochte meine Frau davon zu überzeugen, dass diese Tätigkeit in nur geringem Maß den wohlgefüllten Kalender der Familie belasten würde. Geschickt hatte sich Heinz Kleinow so der Zustimmung meiner Frau und  Familie versichert und lud im Spätherbst 1988 die Vereinsvorsitzenden des TRP in das Kirchheimbolander Hotel Nagel ein. Dort stellte er mich den Vereinsvorsitzenden des Verbandes als seinen möglichen Nachfolger im Amte des Präsidenten vor.Zahlreiche kritische Nachfragen der Vorsitzenden unserer Clubs schlossen sich an. Am Ende dieser Abendveranstaltung hatte ich das Gefühl, dass ein Teil der Vereinsvorsitzenden nicht sehr erbaut war, einen Präsidenten wählen zu müssen, der im Tanzsport von Rheinland- Pfalz ein unbeschriebenes Blatt ist. Zwar hatte ich als Schüler vor rund 35 Jahren in der Latein-Formation der Tanzschule Riebeling ,Kassel getanzt, auch eine kurze Turniertanzepoche mit meiner Frau zurückgelegt, und war auf Grund tanzsportlicher Erfolge mit meiner Frau zum Sportler des Jahres im Donnersbergkreis nominiert. Doch für die Tanzsportvereine von Rheinland-Pfalz war ich der geborene Nichttänzer. Bis zum März 1989 hörte ich nichts mehr von einer möglichen Kandidatur. Heinz Kleinow stellte mich noch kurz dem amtierenden Präsidium des Tanzsportverbandes in einer seiner Sitzungen vor. Auch dort war die Meinung über meine Kandidatur geteilt. Insbesondere der Sportwart und die für den Leistungssport zuständigen präsidialen Mitglieder, zeigten in Mimik und Wort, dass sie mit einem gewissen Maß von Zurückhaltung diese Entwicklung beobachteten. Kritische Fragen stellte mein späterer Freund und langjähriger Wegbegleiter Harro Funke, der Sportwart unseres Verbandes. Am 12. März 1989 - anläßlich des 25jährigen Jubiläums unseres Verbandes - zum Verbandstag in St. Martin im Jugendgästehaus, schlägt mich Heinz Kleinow für den Wahlgang zum Präsidenten des Verbandes vor. Die rund 200 Delegierten wählten mich zu meiner Überraschung einstimmig zu ihrem Präsidenten.Schon in St. Martin erkannte ich, dass es sich bei der Übernahme dieses Ehrenamtes um mehr handelte, als nur um repräsentative Pflichten bei einigen wenigen Terminen im Jahr. Als Präsident unseres Verbandes mußte ich nun an den regelmäßigen Sitzungen des Hauptausschusses im Deutschen Tanzsportverband durch die halbe Republik reisen. Ich begriff schnell, dass die eigentliche Sportpolitik im Tanzsport in den Gremien des Deutschen Tanzsportverbandes bestimmt wird. Als Landesverband hat man nur wenig Gestaltungsspielräume. Auf Grund dieser Erkenntnis war es nur logisch, dass ich eine Berufung in die Zukunftskommission des Deutschen Tanzsportverbandes - Tanzsport 2000 - im Herbst 1989 annahm.Es war Günter Meinen, der damalige Präsident des DTV, der mich zur Mitarbeit in dieser Kommission aufforderte. Vorläufer dieser Kommission hatten im Mai 1988 und im Mai 1989 zwei Zwischenberichte abgegeben. Bei der Einarbeitung in dieses Thema mußte ich feststellen, dass nur wenige Zukunftsvisionen darin zu finden waren. Unter dem Leitgedanken– erfolgreiches Bewahren - Zukunftsperspektiven eröffnen - stieg ich in die Arbeit zum 3. und später 4. Zwischenbericht der Zukunftskommission ein. Im Frühjahr 1990 teilte Günter Meinen dem Hauptausschuß des DTV dann mit, dass der bisherige Schriftführer des Deutschen Tanzsportverbandes Ottomar Pfand, nach siebenjähriger Tätigkeit nicht mehr bei der bevorstehenden Neuwahl des Präsidiums kandidieren würde. Präsidium und Hauptausschuß forderten mich auf, als Nachfolger von Ottomar Pfand für das Amt des Schriftführers im Deutschen Tanzsportverband zu kandidieren. Am 12. Mai 1990 schloß sich der BerlinerVerbandstag des Deutschen Tanzsportverbandes dem Votum des Hauptausschusses unddes Präsidiums an und wählte mich in das Präsidium des Bundesverbandes. In den darauffolgenden Jahren hatte ich Gelegenheit, die Kontakte des Deutschen Tanzsportverbandes zum Deutschen Sportbund, zu unserem Internationalen Verband und zu den mit dem DTV verbundenen Spitzenfachverbänden zu vertiefen. Zwei Jahre später, anläßlich des Verbandtages vom 22. bis 24. Mai 1992, stand nun Günter Meinen nicht mehr zur Verfügung. Nach achtzehnjähriger Tätigkeit als Präsident des Verbandes wollte er einen Wechsel in der Spitze des Verbandes. Er hatte mich aufgefordert, als sein möglicher Nachfolger zu kandidieren.Doch der Verbandstag in Hamburg entschied anders. Es setzte sich Prof. Dr. Herbert Fenn aus Nordrhein- Westfalen mit 1911 Stimmen gegen die 1661 Stimmen, die auf mich entfallen waren, durch. Die Stimmpakete dreier starker Landesverbände entschieden sich für den Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen. Aus dem Verbandstag heraus forderte man mich auf, nunmehr für das Amt des Vizepräsidenten zu kandidieren. Diese Kandidatur richtete sich gegen die erstmals angetretene Frau (Renate Karl, Präsidentin des Rock’n’Roll-Verbandes).Auf Grund meiner politischen Meinung (ich habe mich stets für eine Verstärkung des weiblichen Potentiales eingesetzt), lehnte ich eine Kandidatur gegen die einzige weibliche präsidiale Kandidatin ab. Nunmehr forderte mich der Verbandstag auf, doch wiederum für das bisherige Amt des Schriftführers anzutreten. In dem neugewählten Präsidium stellte sich sehr schnell heraus, dass eine Zusammenarbeit unter den bisherigen Bedingungen für mich sehr schwer wurde. Zu groß waren die unterschiedlichen Auffassungen zwischen mir und dem Präsidenten, bzw. dem restlichen Präsidium. Dies führte dazu, daß ich am 15. Mai 1993, anläßlich des Stuttgarter Verbandstages des Deutschen Tanzsportverbandes, von meinem Amt als Schriftführer und Präsidiumsmitglied zurücktrat. Hintergrund meines Rücktrittes war die Erkenntnis, dass die von mir über mehr als 30 Jahre vertretene Auffassung über eine rein ehrenamtliche Funktion in einem Verband von der Mehrheit des Verbandes nicht geteilt wurde. Meine moralischen Grundsätze, die es einem ehrenamtlichen Funktionär verbieten, aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit  Vorteile zu ziehen, waren offensichtlich im Verband nicht mehrheitsfähig. Dies habe ich durch meinen Rücktritt zum Ausdruck bringen wollen. Im Nachhinein mußte ich erkennen, dass sich der Zeitgeist und die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland auch im Sport niedergeschlagen haben. Somit endete vorläufig meine Mitarbeit im Präsidium unseres Bundesverbandes nach vierjähriger Tätigkeit. Bei meinem Abschied in der DTV Geschäftsstelle machte ich aber deutlich, dass ich nicht die Absicht hätte, mich aus dem tanzsportlichen Verbandsgeschäft zurückzuziehen. Ich erklärte damals, dass ich sicherlich eines Tages wiederkäme und auch in Zukunft meine Beiträge im Hauptausschuß des DTV und in meinem Landesverband leisten werde. Doch es dauerte fast 4 Jahre, bis diese Stunde eintrat. In diesen 4 Jahren blühte der Tanzsportverband Rheinland- Pfalz auf. Bei meinem Amtsantritt zählte der Verband knapp 60 Tanzsportvereine. Nach Ablauf der folgenden 4 Jahre einer Karenz der Mitarbeit im Präsidium des Deutschen Verbandes, konnten wir mit Stolz auf rund 130 Vereine in Rheinland-Pfalz, mit weit über 11000 Mitgliedern zurückblicken. Alle Tanzsportdisziplinen waren in unserem Land vertreten. Besonders der Landesverband für Gardetanzsport, unter seinem Vorsitzenden Karl Gast, blühte auf und trug maßgeblich zu einer Steigerung der Mitgliederzahlen unseres Landesverbandes bei. Große Erfolge und Titel wurden nach Rheinland-Pfalz geholt. Der Vizeweltmeister und spätere Weltmeister in den Standardtänzen der Seniorenklasse, Monika und Bernd Kiefer, sind hier neben zahlreichen Europameisterschafts-,Weltmeisterschafts-, Deutschen Meisterschaftstiteln unserer Fachverbände zu nennen. Auch die Rock’ n’ Roller und die Gardetänzer wurden zu unserem Aushängeschild. Im Freizeitbreitensport nahm die Zahl der Breitensportwettbewerbe deutlich zu. Zentrale Schulungswochenenden sorgten für den notwendigen Fort- und Weiterbildungsaufbau in unserem Verband. Ein Pilotprojekt war die Zusammenfassung aller Landesmeisterschaften anläßlich einer Tanzsportgala in Kirchheimbolanden und ist bei Vielen noch in guter Erinnerung. Das Breitensportfestival in Boppard, unter dem Titel „Weinland-TanzTotal”, führte fast 2000 Tanzsportler an den Rhein – nach Rheinland- Pfalz. Eine der wichtigsten Entscheidungen unseres Verbandes war die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung zur Förderung des Tanzsportes in Rheinland-Pfalz. Zum Gedenken an den inzwischen leider zu früh verstorbenen Präsidenten des Deutschen Tanzsportverbandes, Günter Meinen, errichteten wir im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz am 13. März 1995 in einer kleinen Feierstunde in der Geschäftsstelle unseres Verbandes in Kirchheimbolanden, die Stiftung „Sportförderung im Tanzsport Rheinland-Pfalz, Günter Meinen Gedächtnisstiftung“. Mit einem Grundkapital von 100 000.– DM aus den Rücklagen unseres Verbandes wurde die Basis dieser Stiftung geschaffen. Ende des Jahres 2009 konnte die Stiftung auf fast 500 000.– Euro oder rund 1 Million Deutsche Mark Stiftungskapital mit Stolz zurückblicken. Mehr als 12 000.– Euro können nunmehr jedes Jahr aus den Zinsgewinnen zur Sportförderung für Paare und die Jugend unseres Landesverbandes ausgeschüttet werden. Wie schon so oft, war auch im Bereich der Stiftungsgründung der Tanzsportverband Rheinland-Pfalz Vorreiter im Deutschen Tanzsportverband. Die Herausgabe unserer bisherigen kostspieligen Verbandszeitung „Tanzen in Rheinland-Pfalz“ wurde durch das neue preiswertere TRP Info ersetzt. Eine Reihe von Schriften, Büchern und Lehrmittel des Tanzens (z.B.Kindertanzen, Tango Argentino, Alte Tänze, Chronik des TRP, Breitensportfibel, Vom Tanz der Götter bis zum göttlichen Tanzen,  Vom Tanz des Menschen der Urzeit bis zum Tanzsport von Heute und zahlreiche Leitfäden zum Vereinsrecht,gab unser Verband heraus. Die positive Entwicklung innerhalb unseres Verbandes ist sicher der Tatsache zuzuschreiben, dass wir im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz eine oft große Kontinuität der Besetzung präsidialer Funktionen durchgehalten haben. Neben dieser intensiven Arbeit im Landesverband nahm ich aber die Interessen unseres Verbandes als Mitglied des Hauptausschusses im Deutschen Tanzsportverband weiterhin wahr. Trotz meines Rücktritts wurde ich im Hauptausschuß weiter akzeptiert und von den Kollegen der anderen Landesverbände wohlwollend begleitet. Seit 1996 kristallisierte sich im DeutschenTanzsportverband eine kritische Stimmung gegen die Verbandsführung heraus. So wurde insbesondere der amtierende Präsident aus dem Hauptausschuß und aus dem Verband sowie aus den Reihen der sportlich Aktiven und sportlichen Funktionäre oft kritisiert. Die Kritik an der Verbandsführung und an den nicht immer nachvollziehbaren Entwicklungen innerhalb des Präsidiums führte letztendlich im Jahre 1998 dazu, dass der Hauptausschuß sein ältestes Mitglied Karl Cleim aufforderte, dem Präsidenten zu übermitteln,er möge doch anläßlich der Neuwahl des Präsidiums am 6. Juni 1998 in Bad-Kissingen nicht mehr für das Amt des Präsidenten kandidieren. Diesem klaren Votum des Hauptausschusses beugte sich der Präsident und trat nach nur sechsjähriger Amtszeit nicht mehr an. Zu seinem Nachfolger wählte der Verbandstag mit 2604 Stimmen Harald Frahm, den bisherigen Vizepräsidenten. Als Vizepräsidentin wird Annerose Lins aus Bremen in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Als weiterer Vizepräsident wird Josef Vonthron mit 1802 Ja-Stimmen in geheimer Abstimmung gewählt. Nun kam das für den Tanzsportverband Rheinland-Pfalz überraschende Phänomen: Der Hauptausschuß des DTV hatte in internen Beratungen mit dem neuen Präsidenten Harald Frahm beschlossen, mich erneut für die Funktion des Schriftführers des DTV Präsidiums zu nominieren. Zwei weitere Vorschläge kamen aus dem Verbandstag. Trotz der beiden Gegenkandidaten wählte mich der Verbandstag mit 2413 Stimmen erneut in das DTV-Präsidium. Die ersten Wochen waren der Einarbeitung in die Aufgabenstellung gewidmet. Wenn ich zurückblicke auf die folgenden Amtsjahre dem DTV Präsidium, unter dem neuen Präsidenten Harald Frahm, so kann ich feststellen, dass trotz der ganz unterschiedlichen Struktur der Persönlichkeiten innerhalb dieses Präsidiums eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit erkennbar wurde. Allein der Führungsstil von Harald Frahm unterschied sich deutlich von dem Führungsstil seines Vorgängers. Arbeit war angesagt, nicht nur die Repräsentation des Verbandes. Zahlreiche Problemfelder mussten beackert werden. So stand neben dem bereits in unserem Verband angesiedelten Deutschen Verband für Gardetanzsport, die Aufnahme Bundesverbands für karnevalistischen Tanzsport im Bund Deutscher Karnevalisten, als weiteren Tanzsportspitzenverband für Gardetänze unmittelbar bevor. Ein Abkommen mit dem Deutschen Turnerbund, Probleme im Rock’n’Roll-Bereich, Differenzen mit dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband über die Beachtung des ADTV-DTV Abkommens, GEMA-Probleme und die Zusammenarbeit mit der Spitze des Deutschen Sportbundes sind als Arbeitsfelder hier zu nennen. Große nationale und internationale sportliche und sportpolitische Erfolge blieben im DTV nicht aus. Allein die Turnierserie ARD Masters Gala u.a. auch in Rheinland-Pfalz oder die German Open Championships (GOC) in Mannheim und später Stuttgart müssen hier genannt werden. Im Jahr 1999 feierten wir das 35 jährige Bestehen des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz im Rahmen eines dreitägigen Jubiläumsverbandstages in Kirchheimbolanden. Der Tanzsportverband Rheinland-Pfalz ist einer der wenigen Landestanzsportverbände, der sich in 35 Jahren rein ehrenamtlich strukturiert und verwaltet hat. Keine Personalkosten für Verwaltung sind in diesen 35 Jahren angefallen. Alle präsidialen Mitglieder und Beauftragte arbeiteten bis heute rein ehrenamtlich. Selbst in der Geschäftsstelle in Kirchheimbolanden wird die gesamte Verbandsverwaltung rein ehrenamtlich durch zwei, drei Frauen aus der örtlichen Tanzsportgemeinschaft Grün-Weiß wahrgenommen. Aufgrund dieser Struktur des Verbandes konnte in Rheinland-Pfalz auf jedwede Beitragserhöhung seit meinem Amtsantritt verzichtet werden. Dies war nicht immer ganz leicht durchzuhalten. Insbesondere in den Jahren ’97 und ’98 traf es uns schwer: ein Rückgang der Sportbundzuschüsse um fast 30%. Die geringeren Finanzmittel machten uns schwer zu schaffen. Durch äußerste Sparsamkeit, aber auch durch zuwachsende Zahlen an Mitgliedern haben wir es geschafft, die Entwicklung des Verbandes nach vorn zu treiben. Der Verbandstag des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz im Jahre 1999 erstreckt sich aus Gründen des 35. Geburtstages unseres Verbandes über drei Tage. Von Freitag bis Sonntag treffen sich rund 1000 Lizenz- und Lehrgangsteilnehmer zu verschiedenen Schulungen und Lizenzerhalts-maßnahmen in Kirchheimbolanden. In verschiedenen Hallen wird für die Fort- und Weiterbildung gearbeitet. Im Mittelpunkt dieser 3 Tage steht die tanzsportliche Galaveranstaltung des Verbandes, welche den gesamten Reinerlös der verbandseigenen gemeinnützigen Stiftung „Günter-Meinen-Gedächtnisstiftung – Stiftung Sportförderung in Rheinland-Pfalz” zugedacht hat. Spitzensportler unseres Landesverbandes, Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister und Landesmeister aller Tanzsportdisziplinen gestalten mit Unterstützung des langjährigen Landestrainers Heinz Somfleth und des gesamten Präsidiums ein Schauprogramm, welches in dieser Form einmalig in unserem Lande ist. Das eigentliche Jubiläum wird dann am Sonntag im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung des Donnersberg - Kreises in Kirchheimbolanden begangen. Zahlreiche Vertreter von Politik und Sport sind anwesend. Auch das Präsidium des Deutschen Tanzsportverbandes sowie die Präsidenten der benachbarten Landesverbände hatten es sich nicht nehmen lassen, diesen 35. Geburtstag mit den Rheinland- Pfälzern gemeinsam zu feiern. Das erste Jahrzehnt im neuen Jahrtausend war sowohl von überragenden sportlichen Erfolgen unserer Paare, als auch von einem Wechsel im wohl wichtigsten Amt unseres Präsidiums geprägt. Harro Funke, langjähriger Landessportwart und dienstältestes Mitglied im DTV Sportausschuss erklärte altersbedingt seinen Rücktritt und führte seinen Nachfolger Michael Gewehr als neuen Sportwart ein. Harro Funke wurde zum Verbandstag am 24.April 2005 nach 45 Jahren aktiver Tätigkeit im Tanzsport und seit 1968 Landessportwart des TRP, zum Ehrenmitglied ernannt und verabschiedet. Neben einem ständigen Mitgliederzuwachs in unseren Vereinen konnten wir aufgroße sportliche Erfolge vieler Paare aus Rheinland-Pfalz zurückblicken. Das Weltmeister- und Vizeweltmeisterpaar der Senioren Monika und Bernd Kiefer, das Weltmeisterpaar (Kürtanzen) und  Deutsche Vizemeisterpaar in der Hauptgruppe S Klasse Standard Simone Segatori und Anette Sudol und eine große Zahl von weiteren erfolgreichen Paaren finden sich in unserer „Hall of Fame“. Auch der Breiten- /Freizeit- / und Gesundheitssport in unserem Land machte von sich reden. Wieder war es der TRP aus Rheinland-Pfalz, welcher als erster Verbandkontinuierliche Angebote im Seniorentanzen als bundesweites Pilotprojekt „Tanzen für und mit Senioren“ für den DTV machte und damit mehrfach die Aufmerksamkeit des Deutschen Olympischen Sportbundes (in dessen Lehrschriften und Homepageberichten) auf dieses Projekt lenkte. Die jährliche „Gesundheitswoche von Oberjoch“ findet seit 25 Jahren enormen Zuspruch. Der neue Landessportwart Michael Gewehr erhält die Lizenz als Internationaler Wertungsrichter der IDSF. Die Verbandstrainer des DTV, Rüdiger Knaak und Florenzo Garcia sind als Landeshonorartrainer neben dem Landestrainer Heinz Somfleth über viele Jahre hinweg im TRP im Einsatz. Die Formation des TC Rot-Weiss Casino Mainz kämpft erfolgreich in der 1. Bundesliga Standard um gute Plätze. Im Jazztanzen erringen die Sportler/Innen des 1. TC Mutterstadt mehrfach den Titel eines Deutschen Meister sowie Vizemeisters. Über 17000 Einzelmitglieder in rund 160 Vereinen und Abteilungen sind im Jahr 2010 in Rheinland-Pfalz im Leistungs-Breiten-, Gesundheits- und Freizeittanzsport in allen Altersklassen aktiv.Im Jahr 2011 gelingt es unserem Spitzenpaar Anette Sudol und Simone Segatori, sich an die absolute Spitze des Tanzsports vorzukämpfen. Beide erringen im Internationalen Verband den Titel des Weltmeisters im Kürtanzsport. Zudem werden sie erneut Deutscher Vizemeister in der Hauptgruppe S Standard. Im Jahr 2011 scheidet Holger Liebsch aus dem DTV Präsidium nach fast 20 jähriger Tätigkeit als Schriftführer und späterer Vizepräsidentaltersbedingt aus. Der DTV Präsident Franz Allert sowie der Hauptausschuss des DTV ehren Holger Liebsch mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des DTV. Im April 2012 finden in Koblenz die Europameisterschaften im Standardtanzen mit Anette Sudol und Simone Segatorie  statt.Trotz ihres erfolgreichen Tanzens können Beide den Titel nicht gewinnen. Die Delegierten des DTV Verbandstages 2012 in Berlin ernennen im folgenden Jahr Holger Liebsch zum Ehrenmitglied des DTV. Zum Verbandstag des TRP in 2012 in Neustadt a.d.W. scheiden Alfons Göbel und Ulrich Felgner als Vizepräsidenten des TRP Präsidiums aus. Beide werden mit der goldenen Ehrennadel und der Ehrenmitgliedschaft des TRP von Präsident Holger Liebsch verabschiedet. An ihre Stelle treten als neue Vizepräsidenten Bernd Andres, Heinz Pernat und Markus Reichelt. Auch die langjährige Pressewartin Margareta Terlecki und der Verbandsfotograf Prof. Dr. Georg Terlecki werden mit der Verleihung der goldenen Ehrenadel aus ihren Ämtern verabschiedet. Kurz darauf verstirbt Margareta Terlecki an einer schweren Krankheit.  Neuer Pressewart wird der bisherige Vizepräsident Lothar Röhricht. Thomas Rhinow wird erneut Lehrwart und zum  neuen Jugendwart wird Rainer Kopf durch die Jugendvollversammlung gewählt. Der langjährige Schatzmeister Dr.Gernot Franzmann sowie Michael Gewehr als Landessportwart werden erneut in den Ämtern bestätigt. Im Herbst des Jahres 2012 wechseln Anette Sudol und Simone Segatori zum Nachbarverband TBW und den dortigen Stuttgarter Club Astoria. Nach 8 jähriger Zeit im TRP versprechen sich die Beiden noch mehr Erfolg im TBW als bisher im TRP. Unsere guten Wünsche begleiten sie auch weiterhin, denn Reisende soll man nicht aufhalten. 

Hall of Fame des TRP:

Ehrenmitgliedschaft im DTV

2012   Holger Liebsch, DTV Vizepräsident

            2 facher Träger des Bundesverdienstordens  

Ehrenpräsidenten:

1970   Dr. Heinz – Peter Volkert (Ehrenvorsitzender)

           Träger des Bundesverdienstordens

1989   Heinz Kleinow (1.Ehrenpräsident )

           Träger des Bundesverdienstordens

Ehrenmitglieder:

2005  Harro Funke, Träger des Bundesverdienstordens

2012  Ulrich Felgner

2012  Alfons Goebel, Träger des Bundesverdienstordens

Ehren-Senator und Träger des Ehrenzeichens:

2005  Adi Portugall,Zornheim - 1.Ehrensenator des TRP

Goldene große Ehrenplakette des Verbandes für leistungssportliche Höchstleistung:

1992   Ilse und Heinz Somfleth, Rodenbach

1993   1.TC Mutterstadt JMD DM Formation, Hans Richter Teamchef

1999   Monika und Bernd Kiefer, Mainz

Tanzsport-Oskar des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz e.V.:

1993   Harro Funke

2001   Harald Frahm

Goldene Ehrennadel:

Marianne Anders , Grünstadt

Adolf Bernd, Kaiserslautern

Ulrich Felgner,Lahnstein

Harro Funke, Klein-Winternheim

Alois Foltz, Landau

Alfons Goebel,Koblenz

Bärbel Kuschel, Kaiserslautern

Heinz Kleinow, Grünstadt

Holger Liebsch, Kirchheimbolanden

Heinz Somfleth, Rodenbach

Prof.Dr.Georg Terlecki, Rodenbach

Margareta Terlecki, Rodenbach

Heinz Thomas, Neustadt

Ursula Thiele , Speyer

Werner Thiele, Speyer

Wagner, Rolf (Rudolf) Mainz


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