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Tradition und Moderne -  die Zukunft des Tanzsports gestalten...

Leitbild des Deutschen Tanzsports

Historie

Der Deutsche Tanzsport ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts bestrebt, zum Einen die Traditionen des Gesellschaftstanzes zu pflegen, zum Anderen die neuen Herausforderungen der Moderne zu erkennen und im Tanzsport umzusetzen.

Nach 1945 entwickelten sich regional und national in Deutschland Tanzsportorganisationen unterschiedlicher Art.

Es gelang, aus der Vielfalt verschiedenster Gruppen und Verbände des Tanzens nach dem Kriegsende, einen Verband für den Amateurtanzsport unter dem Dach des Deutschen Sportes im Deutschen Sportbund und seiner Landessportbünde zu bilden.

Der Deutsche Tanzsport hatte zudem auch seinen Beitrag für die Entwicklung des Internationalen Tanzsportes zu leisten und prägte diesen nachhaltig.National wie auch International wirkt und wirkte der deutsche Tanzsport maßgeblich am Aufbau und der Verbreitung der

Idee des Tanzens als Sport mit. In weit über 70 Nationen wird der Tanzsport gepflegt und sportlich bei Wettkampf und Meisterschaften vorgestellt.

 

Gegenwart/Anspruch

 

Die Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaatengegen Ende des 20.Jahrhundertswar und ist auch für den Tanzsport eine wichtige nationale Aufgabe, welche mit dem Einsatz und Dank des Engagements der Bürger in beiden deutschen Staaten heute als erfolgreich gelungen bezeichnet werden kann. Fast alle Tanzsportarten sind inzwischen unter dem Dach des Deutschen Tanzsportverbandes vereint. Auch der Deutsche Professional-Tanzsportverband hat den Weg unter das Dach des Deutschen Tanzsportverbandes gefunden.Die Vielfalt des Tanzsports muss mit zeitgemäßen Angeboten gestärkt und weiter entwickelt werden.

Das System des deutschen Tanzsportes entspricht dem Leitbild des Deutschen Sportbundes und bietet für alle sozialen Schichten und Gruppierungensowie Altersklassen der multikulturellen Bevölkerungsentwicklung unseres Landes, ein breit gefächertes sportliches Angebot im Tanzsport. Insbesondere die breit angelegte Jugendarbeit des Deutschen Tanzsporte macht die Unersetzlichkeit dieses hohen ehrenamtlichen bürgerschaftliche Engagements deutlich. Insgesamt ist das Ehrenamt als wesentliches Merkmal der Organisationdes Vereinssports zu stärken.

Hochleistungstanzsport, Leistungssport-Tanzen, Tanzsport als Breitensport- sowie Freizeit - und Gesundheitssportangebot sind flächendeckend unter dem Dach des Deutschen Tanzsportverbandes und in seinen Landestanzsportverbänden und Tanzsportvereinen organisiert.  Wichtige soziologische und sozialmedizinische, aber auch sozialpädagogische Grundsätze werden im Deutschen Tanzsport beachtet und voran getrieben. So haben im Tanzsport Drogen und Alkohol keinen Platz. Rassismus und weltanschauliche Irrwege vielfältiger Art haben im Tanzsport keinen Platz. Der Deutsche Tanzsport bekennt sich zu religiöser und weltanschaulicher Toleranz ebenso wie zur Achtungsexueller Identität. Insbesondere die Integration deutschstämmiger und ausländischer Mitbürger gehört zu den wichtigen und in vielen Vereinen täglich praktizierten Grundsätzen.

In kaum einer anderen Sportart ist durch die paarweise Ausübung oft in Form gemischtnationaler Tanzpaare die Integration ausländischer Mitbürger so reibungslos möglich wie im Tanzsport. Das, auf der Basis von"Fair - Play" Grundsätzen, aufgebaute System sportlicher zwischenmenschlicher Kontakte und Kommunikationsfelder verbaler und nonverbaler Art im Sport und im Tanzsport füralle Generationen und bürgerschaftlichen Gruppen unserer Gesellschaft , stellt eine wichtige und unverzichtbare Ergänzung zu den vielfältigenAufgabenfeldern von Bildungswesen undFamilie dar.

Ein wesentliches Element des Tanzsportes ist die Einübung von sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf der Basis eines gegenseitigen Verstehens zwischen zweiMenschenbei der Ausübung als Paarsportart ebenso wie in der Gruppe im Rahmen des Formationstanzsports.

Gute sportliche Leistungen dieser Paarsportart sind nur dann denkbar, wenn die zwischenmenschliche Beziehungsebene und soziale Kompetenz Beider stimmen. Der Grundgedanke der Gemeinschaft Europäischer Staaten von offenen Grenzen undeinem sportlich-kulturellen Austausch zwischen Völkern und ethnischen Gruppen aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird, wie im Sport allgemein , so auch im Tanzsport zunehmend verwirklicht.

Dabei ist eine Entwicklung zu mehr multikultureller Vielfalt deutlich zu erkennen. Diesen Grundgedanken, insbesondere den der interkulturellen Kompetenz im Bereich des Sports,gilt es auch in Zukunft zu pflegen und weiter zu entwickeln.


Visionärer Blick in die Zukunft...

 

Tanzsport ist eine der wenigen Sportarten, die paarweise bis ins hohe Alter auf der Ebene des Leistungssports, des Breitensports und des Freizeitsports ausgeübt werden kann. Der gesundheitliche Präventionsgedanke spielt gerade im Tanzen eine herausgehobene Stellung und muss weiter vorangetrieben werden. Hierbei ist die Kooperation zwischen den verschiedenen Anbietern von Gesundheitsleistungen, Prävention und Rehabilitationund dem Tanzsport unverzichtbar.

Das bisherige Angebot an tanzsportlicher und soziokultureller Jugendarbeitmuss weiter ausgebaut und intensiviert werden. Während der Grundsatz der Gleichberechtigung vonFrau und Mann im Tanzsport bei der sportlichen Ausübung des Tanzens seit Jahren verwirklicht ist, sind im Bereich der organisatorischen Strukturen noch vorhandene Defiziteabzubauen.

Der Deutsche Tanzsport bekennt sich daher zu den Grundsätzen des „Gender Mainstreamings“als Handlungsstrategie der Gleichstellungspolitik zur Abschaffung gesellschaftsbedingterUngleichheiten zwischen den Geschlechtern. Die Einführungund Umsetzung von „GenderMainstreaming“ als Bestandteil tanzsportlicher Grundlagen bedeutet, dass alle sportpolitischen und administrativen Maßnahmen von vorn herein und regelmäßig dahin gehend zu prüfen sind, wie sie sich auf die sportlichen Rahmenbedingungen und Interessenvon Frauen und Männern auswirken.

Freiheitsrechte ,Gewaltlosigkeit, soziale Integration und Toleranz , wie sie sowohl durch den olympischen Gedanken, als auch die Charta der Europäischen Union und Vereinten Nationen , vorgegeben sind, müssen im Sport und damit auch im Tanzsport täglich von neuem gesichert und bewahrt werden.

Die Aufnahme des Tanzsportes in die Olympische Familie ist nur ein Schritt in diese Richtung. Für den Tanzsport bleibt es das Ziel, in das Programm Olympischer Spiele integriert zu werden.

Für den Deutschen Tanzsportverband und seine Vereine sowie Funktionsträger im Tanzsportbleibt viel zu tun, wenn er seine Zukunft erfolgreich gestalten will.

 

                 * * *

Beschlossen durch den Hauptausschuss des Deutschen Tanzsportverbandes e.V.

am 22.November 2003 in Gelsenkirchen

 

Autoren:Holger Liebsch, Franz Allert11- 2003





Leitbild des Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssports im Deutschen Tanzsportverband

Historie

Der Deutsche Sportbund (DSB) nahm 1976 eine „Freizeitpolitische Konzeption“ in Angriff und rückte damit den Freizeitsport ins Rampenlicht. In den meisten Bundesländern wurden Pläne zur Förderung des Freizeitsportes verabschiedet. Der DSB sprach die Erwartung aus, dass die Spitzenfachverbände den Leistungsport auf dem Fundament des Freizeit- und Breitensports begründen.

Der Deutsche Tanzsportverband (DTV) reagierte im Jahre 1981, indem er die Landesverbände aufrief, “Beauftragte für Breiten- und Freizeitsport“ zu berufen und gründete gleichzeitig den Ausschuss für Breiten- und Freizeitsport. Dieser formulierte eine allgemeingültige Breitensport - Ordnung und fungiertseither als eine ständige Einrichtung mit Beratungsfunktion für den Hauptausschuss des DTV.Ihm gehören die (gewählten) Beauftragten der Landesverbände an.

Die besondere Bedeutung dieses Ausschusses liest sich daran ab, dass einer der Vizepräsidenten des Deutschen Tanzsportverbandes als Vorsitzender diesen Ausschuss leitet. Er wird von zwei durch den Ausschuss gewählte Mitglieder als Stellvertreter in der Arbeit unterstützt.

Gegenwart und Anspruch

Angepasst an die Forderungen des modernen Zeitgeistes hat der DTV dem Ausschuss, der sich mit den Sporttreibenden befasst, die nicht im Leistungssport angesiedelt werden können, einen zeitgemäßen Namen gegeben: “Ausschuss für Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport“. Damit bekennt sich der DTV zu seiner Verantwortung für nicht Leistungssport treibende Mitglieder des Verbandes.

Im Breitensport sieht der DTV einen wettkampfgebundenen und wettkampfungebundenen Sport, der es seinen Mitgliedern möglich machen soll, Tanzen als eine Erweiterung jeder Art persönlich gewünschter Aktivität zu betreiben, die geprägt ist von Spaß an der Bewegung und Fürsorge für die Gesundheit und die dem sich ständig ändernden Lebensstil angeglichen werden kann. Erklärtes Ziel ist es, dass mit zunehmender Teilnahme an differenzierten breitensportlichen Angeboten sich die Lebensqualität in den Bereichen von Leistung, Gesundheit, Wohlbefinden, Gemeinschaft und Geselligkeit sowie sozialer Integration, Erlebnisvielfalt und Bewegungsfreude für Tanzinteressierte und –begeisterte immer weiter verbessern soll.

Freizeitsport will der DTV verstehen als “Spaßsport“ und “Freizeitspaß“, als “expressives Sportmodell“, als “alltagskultureller oder soziokulturell orientierter Sport“,möglich für alters-, geschlechts- und leistungsheterogene Gruppen, wobei die Regeln für Übungs-, Spiel- und Bewegungsformen den persönlichen Leistungsansprüchen angepasst werden können. Der hohe Grad der Selbstbestimmung ist ein Zeichen für den gestiegenen Anspruch, der an den Freizeitsport gestellt wird, der aber auch im Breitensport seine Berechtigung hat.

Tanzen als Gesundheitssport gilt als Oberbegriff für alle nur denkbaren Gruppen und Altersstufen, die als präventive Maßnahme Bewegung und soziale Interaktion fördern. Tanzen als Gesundheitssport dient aber auch der Wiederherstellung körperlicher Bewegungsfähigkeit, der Stabilisierung körperlichen und seelischen Wohlbefindens und erfüllt alle Kriterien, die in der Rehabilitation gefordert werden.

Das regelmäßige Üben und Trainierender körperlichen Eigenschaften Ausdauer und Beweglichkeit hat einen hohen Stellenwert besonders für ältere Menschen. Tanzsport ist - gerade auch im Hinblick auf eine gemeinsame Trainingsmöglichkeit - hierfür besonders geeignet.

Tanzsport leistet auch, im Sinne von Gedächnistraining, einen Beitrag zur Verbesserung der Gehirntätigkeit und bekämpft oder verzögert Demenzerkrankungen.

Im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport wird die Forderung des DSB nach “Sport für alle“ erfüllt. Die Vielfalt des Tanzens als Breiten-, Freizeitsport und Gesundheitssport wird mit zeitgemäßen Angeboten gestärkt und mündet in der Zielsetzung, alle Tanzsporttreibenden in den Deutschen Tanzsportverband aufzunehmen und zu betreuen.

Die wachsende Bedeutung von Sport und Bewegung als Teil des Gesundheitswesens stelltden Vereinssport vor neue und große Herausforderungen. Prävention und Rehabilitation durch Sport werden zu einem zentralen Leitmotiv im Vereinssport. Auch Tanzsportvereine müssen auf diesem Gebiet Kompetenz erwerben und die Qualität ihrer Angebote weiterentwickeln. Die Aus- und Fortbildung von Übungsleitern und Trainern auf diesem Gebiet wird ausdrücklich unterstützt, die Zusammenarbeit der Sportvereine mit Ärzten und Krankenkassen soll gefördert werden.

Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport ist somit eine wesentliche Aufgabe der Vereine. Der Erwerb des “Deutschen Tanzsport Abzeichens“ (DTSA) ist ein besonders geeignetes Mittel zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Allgemeinen, nicht ausschließlich als Dokumentation zielgerichteter Breitensport - Aktivitäten aus verschiedenen Blickwinkeln und mit vielfältiger Motivation.

Die Förderung von DTSA-Abnahmen ist deshalb eine wichtige Zielsetzung in den Vereinen.

Das System des deutschen Tanzsports entspricht dem Leitbild des DSB und bietet für alle sozialen Schichten und Gruppierungen sowie Altersklassen der multikulturellen Bevölkerung unseres Landes ein breit gefächertes tanzsportliches Angebot.

Die demographische Entwicklung fordert insbesondere auch die Tanzsportvereine heraus, für unterschiedliche Altersgruppen der Senioren gezielte Angebote im Tanzsport zu entwickeln. Dies dient zugleich derMitgliedergewinnung.

Eine breit angelegte Kinder-und Jugendarbeit realisiert wichtige Erziehungsziele und setzt Zeichen für sinnvolle Freizeitgestaltung. Wir holen die Kinder und Jugendlichen von der Straße und bieten ihnen Betätigungsfelder zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit aber auch zum Heranreifen als Staatsbürger.

Ein wesentliches Element des Tanzsportes ist das Entwickeln sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten auf der Basis gegenseitigen Verstehens und dies sowohl als Paar als auch in der Dynamik der verschiedensten Gruppen.

Drogen haben keinen Platz im Tanzsport!

Der Deutsche Tanzsport bekennt sich zu religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie zur Achtung sexueller Identität. Die Integration ausländischer Mitbürger ist tägliche Praxis in vielen Vereinen, somit werden Rassismus und weltanschauliche Irrwege weitgehend ausgeschlossen.


Autoren: Alfons Göbel, Heike Merten, Franz Alleret( April 2005)                                                                                                                                                                                         Beschlossen durch den HAS des DTV am 19.11.2005 in Frankfurt


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